Scholé
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Stand: August 2026 · Preise der Anbieter, öffentlich publiziert Vorbereitung auf den eidg. Fachausweis «AI Business Specialist».

Scholé im Vergleich

Diese Seite vergleicht ehrlich. Sie zeigt, wo wir besser sind, und sie zeigt, wo ein klassischer Lehrgang besser ist. Alle Preise stammen aus den öffentlich publizierten Angaben der Anbieter, erhoben im August 2026. Die Quellen stehen unter der Tabelle.

Vier Wege zur Prüfung, nebeneinander

Wir vergleichen Kategorien, nicht einzelne Schulen. Die Zahlen in den Zellen stammen aus den publizierten Angaben der Anbieter. Wo eine Kategorie stark ist, steht das da, auch wenn es nicht unsere ist.

  • enthalten
  • teilweise, begrenzt oder gegen Aufpreis
  • nicht vorhanden
Kriterium Klassischer LehrgangPräsenz oder hybrid, feste Klasse Reines Online-CohortLive-Unterricht im Videocall Selbstlern-PlattformPlattformzugang ohne Unterricht Scholéadaptiv, mit Rollenspiel
Preis (Bandbreite) CHF 9'000 bis 15'900, Median 13'500 rund CHF 8'500 ab CHF 3'490 pro Jahr, mit Coaching rund 4'990 CHF 6'500, Launch-Preis 3'250
Was inbegriffen ist Unterricht, Lehrmittel, Betreuung der Projektarbeit. Prüfungssimulation je nach Anbieter separat. Live-Sessions, Unterlagen, Betreuung innerhalb der Kohorte. Plattformzugang für ein Jahr. Coaching bei einem Anbieter im teureren Paket, sieben Einzelsessions. Alle Lektionen, Fallstudien-Training, unbegrenzte Rollenspiel-Simulation, alle vier Sprachen.
Zeitliche Bindung Fester Semesterplan über mehrere Monate, meist ein bis zwei Abende pro Woche. Ein Anbieter bündelt alles in 19 Intensivtage. Feste Kohorte mit Startdatum und festen Live-Terminen. Frei einteilbar, die Lizenz läuft üblicherweise nach zwölf Monaten ab. Frei einteilbar, kein Semesterrhythmus, kein Starttermin.
Sprachen In der Regel eine Sprache pro Standort, Deutsch oder Französisch. Ein Anbieter unterrichtet auf Englisch. Meist eine Sprache pro Kohorte. Je nach Anbieter eine bis zwei. Vier: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, auch im Rollenspiel.
Prüfungsteil 1: Projektpräsentation und Fachgespräch (50%) Die Projektarbeit wird im Unterricht begleitet, Dozierende geben Feedback darauf. Begleitung in den Live-Sessions, Feedback im Call. Inhalte ja, Begleitung der eigenen Projektarbeit nein. Inhalte entlang B3 und C3 bis C5, das Fachgespräch kannst du im Rollenspiel üben. Deine Projektarbeit lesen wir nicht persönlich gegen.
Prüfungsteil 2: schriftliche Fallstudien (25%) Übungsfallstudien im Unterricht, von Hand korrigiert. Fallstudien in der Kohorte, Besprechung im Call. Übungsaufgaben, Rückmeldung automatisiert. Fallstudien-Training mit Lesetechnik, Antwortgerüst und Zeitbudget, Rückmeldung automatisiert.
Prüfungsteil 3: mündliche Critical Incidents, Rollenspiel (25%) Prüfungssimulation meist als Zusatz und mit ein bis zwei Terminen. Ein Anbieter verkauft sie einzeln für CHF 1'380, ein anderer legt sie mit einem ausgewiesenen Wert von CHF 2'000 ins Paket. Begrenzte Zahl an Simulationsterminen im Kursplan. In der Regel nicht enthalten. Rollenspiel-Simulator, inbegriffen und unbegrenzt, mit Feedback entlang der Bewertungsdimensionen der Prüfung.
Persönlicher Kontakt, Dozierende Dozierende im Raum, Rückfragen sofort, Präsenztage im Programm. Dozierende live, aber im Videocall statt im Raum. Coaching teilweise gegen Aufpreis. Keine Dozierenden, keine Präsenztage. Deine Fragen beantwortet die Plattform, nicht ein Mensch mit Prüfungserfahrung.
Lerngruppe, Netzwerk Klasse, Lerngruppen und Kontakte, die über den Kurs hinaus halten. Feste Kohorte mit denselben Mitlernenden über den ganzen Kurs. Keine. Keine Klassengemeinschaft, keine Lerngruppe. Du lernst allein.
Erfahrung mit eidgenössischen Prüfungen Etablierte Schulen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der höheren Berufsbildung. Etablierte Anbieter, kürzere Geschichte im reinen Online-Format. Junge Angebote, wenig Historie. Wir sind neu. Bestehensquoten kann niemand zeigen, auch die Schulen nicht: die Prüfung findet im Oktober 2026 zum ersten Mal statt.
Bundesbeitrag möglich In der Regel auf der Meldeliste des SBFI, die Anbieter werben mit dem halbierten Preis. Wenn der Kurs gelistet ist, gilt derselbe Beitrag. Je nach Anbieter, vor dem Kauf nachfragen. Wir melden den Kurs für die Meldeliste des SBFI an. Bis der Eintrag bestätigt ist, versprechen wir keine Rückerstattung.

Grundlage: die publizierten Kurspreise von 25 der 39 durch ICT-Berufsbildung zertifizierten Anbieter, erhoben im August 2026. Zwei grosse Anbieter publizieren keinen Preis, zwei weitere sperren den automatischen Zugriff auf ihre Seiten, deren Zahlen haben wir bewusst weggelassen. Die Angaben zu Prüfungsteilen und Gewichtung stammen aus Prüfungsordnung und Wegleitung, die Angaben zum Bundesbeitrag vom SBFI.

Quellen: ict-berufsbildung.ch (Prüfungsordnung, Wegleitung, Liste der zertifizierten Anbieter), sbfi.admin.ch (Bundesbeiträge an Absolventinnen und Absolventen) und becc.admin.ch (Meldeliste der Vorbereitungskurse). Preise ändern sich, wir aktualisieren diese Seite, wenn sich etwas Wesentliches ändert.

Was die klassischen Lehrgänge besser können

Diese Punkte sind keine Höflichkeit. Sie sind der Grund, warum ein Lehrgang für viele Kandidatinnen und Kandidaten das bessere Geld ist.

Rhythmus

Feste Termine halten dich im Kurs

Ein Dienstagabend, an dem zwanzig Leute auf dich warten, wirkt stärker als jeder Vorsatz. Wer neben Job und Familie lernt, bricht bei freier Einteilung häufiger ab. Ein Semesterplan nimmt dir diese Entscheidung jede Woche neu ab.

Dozierende

Jemand beantwortet die Rückfrage im Raum

Wenn eine Erklärung nicht sitzt, kannst du nachhaken, bis sie sitzt, und die Antwort kommt von jemandem, der schon Kandidatinnen durch eidgenössische Prüfungen begleitet hat. Diese Sorte Urteilsvermögen lässt sich nicht automatisieren.

Netzwerk

Eine Klasse, die bleibt

Lerngruppen, gegenseitiges Abfragen, geteilte Zusammenfassungen und Kontakte, die über die Prüfung hinaus halten. Für manche ist das der eigentliche Ertrag eines Lehrgangs, unabhängig von der Note.

Erfahrung

Schulen, die das seit Jahrzehnten tun

Die etablierten Anbieter wissen, wie eine Berufsprüfung abläuft, wie Experten fragen und wie man eine Projektarbeit auf ein Prüfungsformat zuschneidet. Diese Erfahrung haben wir nicht.

Ganz direkt: wenn du besser lernst, wenn du in einem Raum mit anderen sitzt und einen festen Plan im Kalender hast, dann nimm einen klassischen Lehrgang. Wir sagen das lieber hier, als dass du bei uns zahlst und nach vier Wochen aufhörst.

Und wenn du beides willst: viele nutzen einen Lehrgang für die Struktur und Scholé für das Üben dazwischen. Das schliesst sich nicht aus.

Was Scholé besser kann

Fünf Punkte, jeder mit der Zahl dahinter, auf die er sich stützt.

Teil 3

Rollenspiel, unbegrenzt und inbegriffen

Zwei der drei Prüfungsteile laufen mündlich und machen zusammen 75 Prozent der Note aus: Präsentation und Fachgespräch 50 Prozent, Critical Incidents 25 Prozent.

Genau das ist im Selbststudium am schwersten zu üben, und genau dafür verlangen die Lehrgänge einen Aufpreis: ein Anbieter verkauft die Prüfungssimulation einzeln für CHF 1'380, ein anderer legt sie mit einem ausgewiesenen Wert von CHF 2'000 ins Paket. Bei uns ist sie enthalten, und du kannst sie so oft wiederholen, wie du willst.

Lernpfad

Adaptive Lektionen statt fixem Lehrplan

Die Plattform prüft zuerst, was du schon kannst, und passt die Lektionen daran an. Der Aufbau folgt den offiziellen Handlungskompetenzbereichen A bis F, aber die Reihenfolge und die Tiefe richten sich nach dir.

Im Klassenzimmer läuft der Stoff im Tempo der Gruppe. Wenn du aus der Praxis schon die Hälfte mitbringst, sitzt du die andere Hälfte trotzdem ab.

Sprachen

Vier Sprachen, auch im Rollenspiel

Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, und du kannst mitten im Kurs wechseln. Die Simulation für Prüfungsteil 3 spricht alle vier.

Ein Lehrgang unterrichtet in der Regel in einer Sprache pro Standort. Wer in der Deutschschweiz arbeitet, aber auf Französisch antritt, hat dort kaum eine Wahl.

Zeit

Kein Semesterrhythmus

Kein Starttermin, keine festen Abende, keine Nachholstunden. Du beginnst, wenn du bereit bist, und lernst dann, wenn es in deine Woche passt.

Für Schichtarbeit, häufige Reisen oder ein volles Projekt ist das oft der Unterschied zwischen antreten und verschieben.

Preis

CHF 6'500 statt Median 13'500

CHF 6'500 liegt knapp unter dem nächstvergleichbaren Selbstlern-Angebot in diesem Markt: ein Anbieter verkauft Plattform, Lehrmittel und Modulprüfungen für CHF 6'900. Und es liegt weit unter der Bandbreite der klassischen Lehrgänge von CHF 9'000 bis 15'900.

Der Markt preist diesen digitalen Abschlag längst selbst ein: derselbe Anbieter verlangt für das betreute Programm im Unterricht CHF 9'920. Mit unserem Launch-Preis von CHF 3'250 wird der Abstand noch grösser.

Preisvergleich

Zuerst die reinen Kurspreise, danach die Rechnung, die dich wirklich betrifft: was am Ende von deinem Konto weggeht.

Angebot Kurspreis Was du dafür bekommst
Klassischer Lehrgang CHF 9'000 bis 15'900
Median 13'500
Unterricht mit Dozierenden, feste Klasse, Lehrmittel, Begleitung der Projektarbeit.
Reines Online-Cohort ca. CHF 8'500 Live-Unterricht im Videocall, feste Kohorte, ohne Präsenztage.
Selbstlern-Plattform ab CHF 3'490 Plattformzugang für ein Jahr, kein Unterricht, Coaching bei einem Anbieter gegen Aufpreis.
Scholé CHF 6'500
Launch-Preis 3'250
Alle Lektionen, Fallstudien-Training, unbegrenztes Rollenspiel, vier Sprachen. Keine Dozierenden, keine Klasse.

In allen vier Zeilen fehlt noch die Prüfungsgebühr. Sie beträgt CHF 3'000, geht direkt an ICT-Berufsbildung und wird nie subventioniert. Deshalb steht sie in der Rechnung unten.

Was es dich am Ende kostet

Klassischer Lehrgang zum Medianpreis

KursgeldCHF 13'500
LehrmittelCHF 500
Bundesbeitrag, 50 Prozent zurückCHF -7'000
Prüfungsgebühr, nie subventioniertCHF 3'000
Bleibt bei dirCHF 10'000

Scholé zum Launch-Preis

Kurs, Launch-PreisCHF 3'250
Lehrmittel, im Kurs enthalteninbegriffen
Bundesbeitrag, 50 Prozent zurück, sobald gelistetCHF -1'625
Prüfungsgebühr, nie subventioniertCHF 3'000
Bleibt bei dirCHF 4'625

Beide Rechnungen setzen voraus, dass der Kurs auf der Meldeliste des SBFI steht. Bei den etablierten Lehrgängen ist das die Regel, bei uns läuft die Anmeldung noch. Rechne deshalb ehrlichkeitshalber mit CHF 6'250 für Scholé, solange die Bestätigung fehlt. Auch dann liegst du deutlich unter den CHF 10'000 des klassischen Wegs.

Launch-Angebot: CHF 3'250

Der Listenpreis ist CHF 6'500. Für die erste Kohorte vor dem Prüfungsfenster im Oktober 2026 zahlst du CHF 3'250, also die Hälfte. Das ist unser eigener Launch-Rabatt und hat nichts mit dem Bundesbeitrag zu tun. Er gilt, bis die Plätze der ersten Kohorte weg sind.

Platz sichern

Du willst zuerst schauen, ob dir das liegt? Auf der Kursseite gibt es eine Beispiel-Lektion ohne Anmeldung.

Der Bundesbeitrag, korrekt erklärt

Der Bundesbeitrag ist keine Rabattaktion eines Anbieters, sondern eine Bundesleistung. Er läuft anders, als viele Kursseiten es darstellen.

  1. 50 Prozent der anrechenbaren Kurskosten, maximal CHF 9'500. Das ist der Höchstbetrag bei einer Berufsprüfung. Bei einer höheren Fachprüfung wäre er höher, das sind zwei verschiedene Abschlüsse.
  2. Du stellst den Antrag, nicht der Anbieter. Die Kandidatin oder der Kandidat reicht ihn nach der Prüfung beim SBFI ein. Keine Schule und keine Plattform kann das für dich erledigen.
  3. Du musst die Kurskosten selbst bezahlt haben. Erstattet wird nur, was du persönlich getragen hast. Was dein Arbeitgeber übernimmt, ist nicht anrechenbar.
  4. Antreten genügt, bestehen ist nicht nötig. Wer zur Prüfung antritt, hat Anspruch, auch bei einem Misserfolg. Weitere Bedingungen: Steuerdomizil in der Schweiz, mindestens CHF 1'000 anrechenbare Kurskosten und ein Antrag innert zwei Jahren ab der Prüfungsverfügung, nicht ab dem Prüfungsdatum.
  5. Die Prüfungsgebühr wird nicht erstattet. Die CHF 3'000 gehen an ICT-Berufsbildung und zählen nicht zu den anrechenbaren Kurskosten. Diese Zahl bleibt in jeder Variante stehen.
  6. Voraussetzung ist die Meldeliste des SBFI. Nur Kurse, die im Startjahr auf der Meldeliste stehen, lösen den Beitrag aus. Format und Anzahl Präsenzstunden spielen dabei keine Rolle, Online-Kurse sind ausdrücklich zugelassen.

Unser Status, unverblümt: wir melden den Kurs für die Meldeliste des SBFI an. Der Eintrag ist noch nicht bestätigt, und bis er es ist, versprechen wir keine Rückerstattung.

Zur Einordnung, weil das oft verwechselt wird: die Meldeliste ist ein Melderegister, kein Gütesiegel. Anbieter melden ihre Kurse selbst an, eine inhaltliche Prüfung findet dabei nicht statt. Einen Status «SBFI-akkreditiert» gibt es nicht, weder bei uns noch bei irgendeinem anderen Anbieter.

Wenn du auf den Beitrag angewiesen bist, frag uns vor dem Kauf nach dem aktuellen Stand, oder plane mit dem vollen Preis und sieh den Beitrag als Bonus. Sobald der Eintrag steht, sagen wir es auf dieser Seite.

Häufige Fragen zum Vergleich

Warum ist Scholé günstiger als ein klassischer Lehrgang?

Weil wir keine Schulzimmer mieten, keine Dozierendenstunden bezahlen und keine Klassen planen. Der Markt hat diesen Abschlag längst selbst eingepreist: ein Anbieter verkauft dasselbe Programm im Unterricht für CHF 9'920 und als Selbststudium für CHF 6'900, ein anderer senkt von CHF 10'600 auf CHF 8'500 für die reine Online-Variante.

Was bei uns wegfällt, sind genau die Dinge, die ein Lehrgang besser kann: Dozierende, feste Termine, eine Klasse. Der Preisunterschied ist kein Trick, er ist die Rechnung dafür.

Kann ich Scholé zusätzlich zu einem Lehrgang nutzen?

Ja, und für viele ist das die beste Kombination. Der Lehrgang gibt dir Struktur, Dozierende und eine Klasse. Scholé gibt dir das Üben dazwischen: Wiederholen im eigenen Tempo, Fallstudien-Training und so viele Rollenspiel-Durchgänge für Prüfungsteil 3, wie du willst.

Frag deinen Anbieter, ob er Scholé bereits einsetzt. Für Bildungsanbieter gibt es eine eigene Seite.

Was passiert, wenn der Kurs nicht auf die Meldeliste des SBFI kommt?

Dann gibt es auf unseren Kurs keinen Bundesbeitrag, und du zahlst den vollen Betrag. Wir sind daran, den Kurs anzumelden, bestätigt ist das noch nicht.

Rechne deshalb mit dem Preis ohne Beitrag und behandle den Beitrag als Bonus, nicht als Teil der Kalkulation. Mehr dazu im Abschnitt zum Bundesbeitrag.

Für wen ist Scholé nicht das Richtige?

Für dich, wenn du feste Termine brauchst, um dranzubleiben. Wenn du deine Fragen lieber einer Dozentin im Raum stellst. Oder wenn du dir vom Lehrgang ein Netzwerk erhoffst, das über die Prüfung hinaus trägt.

Das alles können wir nicht bieten, und wir tun auch nicht so. In diesen Fällen ist ein klassischer Lehrgang das bessere Geld.

Lernende aus diesen Organisationen lernen bereits mit Scholé

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